Wenn man unsere Wohnung betritt, wird man kaum einen Raum ohne Fotos an der Wand finden. Bereits im Eingangsbereich hängen aus knapp 11 Jahren Urlaubsbilder an der Wand. Das wurde bereits in unserem ersten richtigen Urlaub zur Tradition und zeigt nun eine unglaubliche Entwicklung unserer Familie.

Im Flur reihen sich Bilder von Hochzeiten, Familientreffen und eben Herzensbilder aneinander. Im Wohnzimmer hängen Bilder diverser Familienshootings von uns dreien.

Worauf ich hinaus möchte: Fotos gehören untrennbar zu unserem Leben.

Die liebe zu Fotos und Fotografie liegt mir förmlich im Blut. Denn bereits mein Vater war kaum ohne eine seiner Kameras anzutreffen. Und wie ich vor wenigen Jahren erfuhr, war auch meine Großmutter eine begeisterte Fotografin. Schade, dass sie dieses Hobby immer vor mir versteckte. Was mich aber begeistert: Auch mein Sohn ist von der Fotografie zunehmend fasziniert.

50 Jahre alte Aufnahmen finden ihren Weg an die Wand

Analog- trifft Digitalfotografie

Tatsächlich habe ich mittlerweile ein breites Spektrum an Kameras daheim. Meine Systemkamera Lumix machte den Anfang und war in fast jedem Urlaub ein wichtiger Begleiter. Vor zwei Jahren, nachdem ich einen Retrokamera-Adventskalender hatte, wurde mein Interesse an der Analogfotografie geweckt.

Seither zogen diverse DDR-Kameras bei uns ein. Eine handliche Beroquick, aber auch die 45 Jahre alte russische Zenit meines Vaters. Recht schnell wurde meine Faszination für die Schwarz-Weiß-Fotografie geweckt und ich bin ständig am Austesten diverser Motive.

Doch darum geht es heute eigentlich gar nicht. Denn ich möchte euch von meinem ganz besonderen Highlight der Kamera-Sammlung berichten.

50 Jahre alte Aufnahmen finden ihren Weg an die Wand

Erbstück mit überraschendem Inhalt

2018 verstarb meine Großmutter. Eine Erlösung für sie und doch mit viel Trauer verbunden. 2020 schafften es meine Mutter und ihre Schwester endlich, die Kraft zu finden ihre alten Sachen durch zu gehen. Neben Schränken voller Fotos tauchte auch eine Rolleiflex auf. Sie gehörte meiner Großmutter und stammt ca. aus den 40er / 50er Jahren. Damit hat diese Kamera schon ein gewisses Alter auf dem Buckel.

Ich freute mich sehr darüber, dass ich diese Kamera sozusagen erben durfte. Sie wird definitiv in Ehren gehalten. Daher brachte ich sie bereits zu einer Reparatur-Werkstatt und ließ sie prüfen bzw. reinigen. Und dabei wurde ein Film im Gehäuse entdeckt! Von den 12 möglichen Fotos waren 3 belichtet. Es stellte sich nur die Frage: Wann wurden diese aufgenommen? Was wurde da wohl fotografiert?

Zum Glück konnten die Bilder direkt bei der Werkstatt entwickelt und auch digitalisiert werden. Und ich leitete sie an meine Mutter weiter. Sie musste doch wissen, wer das kleine Mädchen auf den Bildern ist. Und die junge Frau im Hintergrund. Mir war gar nicht bewusst, welcher Schatz da aufgetaucht war.

50 Jahre alte Aufnahmen finden ihren Weg an die Wand

Ich war ehrlich gesagt baff!

Denn das Mädchen im Vordergrund ist meine Cousine. Die junge Frau im Hintergrund meine Mutter. Das Foto wurde ungefähr 1971 aufgenommen. Ich ließ damit einen knapp 50 Jahre alten Film entwickeln und fand seltene Aufnahmen 😱

Von meiner Cousine gibt es kaum Bilder aus ihrer Kindheit. Und wenn, dann hatte sie meist meine Großmutter fotografiert. Scheinbar ab 1971 mit einer neueren Kamera. Sonst hätte ich niemals diese Entdeckung machen können.

Was mich nun dazu führt, dass ich diese Bilder, auch wenn das Gesicht meiner Cousine kaum erkennbar ist, entsprechend verwerten möchte.

50 Jahre alte Aufnahmen finden ihren Weg an die Wand

50 Jahre alte Bilder kommen an die Wand

Über den Foto-Dienst albelli* bestellte ich ein Forex-Bild mit einer Zusammenstellung aller drei entwickelten Bilder. Ich habe mich bewusst für ein kleines Format entschieden. Denn die nunmehr 50 Jahre alten Fotos können einfach nicht mit den hochauflösenden Digitalbildern der heutigen Zeit mithalten und wirken im Kleinformat deutlich besser.

So darf nun eine Bildercollage im 20×20 cm -Format an die Wand. Mit meiner 2-jährigen Cousine in drei Varianten sowie meiner damals ca. 16-jährigen Mutter im Hintergrund.

Nur muss ich dazu sagen: Dieses Bild kommt nicht an meine Wand 😉 Denn ich habe es als kleine Überraschung für meine Cousine anfertigen lassen. Eigentlich wollte ich es ihr zu ihrem letzten Geburtstag schenken. Da ich jedoch händeringend nach jemanden suchte, der die Auflösung der Bilder ein klein wenig optimierte, zog sich alles etwas in die Länge.

Nichtsdestotrotz ist mir die Überraschung auch außer der Norm gelungen und sie durfte sich eben zum Kindertag darüber freuen 😀

50 Jahre alte Aufnahmen finden ihren Weg an die Wand

albelli – Guter Dienst, smarte Preise, praktische App

Bei albelli war die Zusammenstellung des Bildes im Handumdrehen erledigt. Bei anderen Diensten habe ich immer Blut und Wasser geschwitzt. Hier konnte ich in der praktischen App sehr intuitiv die Collage erstellen und die Bilder wie gewünscht verschieben. Musste ich mal kurzfristig die Bearbeitung unterbrechen, war mein Entwurf gesichert und ich konnte ohne Probleme weiter dran arbeiten.

In diesem Sommer plane ich als eines meiner nächsten Projekte ein albelli Fotobuch*. Durch das problemlose Zwischenspeichern des Projekts, kann ich das Buch bereits während des Urlaubs auf dem iPhone beginnen und Tag für Tag um 1-2 Seiten mit unseren Urlaubserlebnissen erweitern. Darauf freue ich mich schon sehr 🙂

About the Author

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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