Ich wäre niemals, wirklich niemals über dieses Buch gestolpert. Doch eine meiner vielen Buchfan-Gruppen bei Facebook machte mich darauf aufmerksam. Denn eine Userin zeigt uns allen anderen immer wieder Bücher, die sie gerade zu Hause hat und fragt nach Erfahrungen.

Bei dem Titel sprang ich direkt darauf an. Ich liebe diese alten Märchen und die vielen Variationen. So kam ich eben zu der Geschichte vom Aschenkindel.

Über „Aschenkindel – Das wahre Märchen“ von Halo Summer

Erinnert ihr euch noch an Aschenputtel? Das arme Mädchen, das stets freundlich gestimmt alles für die böse Stiefmutter und die verzogenen Schwestern tat. Ich meine die, die durch Zufall ihre gute Fee kennenlernte und zum ersehnten Ball gehen durfte.

Vergesst das!

Denn in Wahrheit war es ganz anders!

Aschenkindel heißt eigentlich Clearie Farnflee, hat die wohl schlechteste gute Fee zugewiesen bekommen, die je ihren Abschluss an der „Gute-Feen“-Schule machen konnte und will so gar nicht zu dem schönen Ball. Denn sie kennt den Prinzen bereits von seinem 7. (oder war es der 8.) Geburtstag als die Torte die falsche Farbe hatte. Und nein, sie will ihn nicht wieder treffen. Und schon gar nicht diesen verzogenen Bengel heiraten.

Doch dann trifft sie im dunklen und ziemlich gefährlichen Wald einen Fremden. Und irgendwie ist es direkt um CLearie geschehen.

Meine Meinung zu Aschenkindel -Das wahre Märchen

Ich bin schlichtweg begeistert.

Die Geschichte von Clearie nahm mich direkt gefangen. Sie ist nicht immer freundlich, sie hat eine spitze Zunge und ist einfach sehr direkt. Einfach nur erfrischend und so weit von dem fügsamen immer netten Mädchen entfernt, welches in der jüngsten Disney-Realverfilmung uns berieselte.

Die ganze Geschichte ist in eine Fantasiewelt mit Feen, Zauberern, Drachen und anderen mystischen Monstern getaucht. Natürlich fehlen auch die Vampire nicht. Die machen ja den Wald unsicher in dem Clearie dem ominösen Fremden begegnet.

Ich dachte wirklich lange, dass es sich bei dem Fremden um den Prinzen handelt. Aber dieses Rätsel wurde erst so Mitte bzw. so ca. Am Ende von 2/3 des Buches aufgeklärt. Und ich muss sagen: Krass! Der Fremde ist wirklich der?

In letzter Zeit kommt es leider selten vor, dass ich Bücher regelrecht verschlingen kann. Aber von diesem konnte ich tatsächlich meine Finger nicht mehr lassen. Ja, ich bin 31 Jahre alt und liebe dieses eigentlich der Jugendliteratur zugehörige Büchlein. Es war auf jeden Fall jeden Cent wert 🙂

Vor kurzem erfuhr ich durch reinen Zufall, dass noch diesen Sommer Band 2 erscheinen sollte. Nun lauere ich darauf, immerhin ist der Sommer eigentlich vorbei. Und ich will unbedingt mehr über Claerie erfahren!

Über die Autorin Halo Summer

Puh, schwer etwas über Halo zu schreiben. Immerhin gibt sie selbst auch kaum etwas von sich preis. Außer vielleicht in ihrem Blog ,den sie vor allem rund um die Sumpfloch-Saga betreibt. Jedenfalls lebt und arbeitet Halo Summer am Rand einer großen Stadt, in einem Haus am Wald. Neben der Betreuung von Kinder- und Jugendmagazine, übersetzt Halo Comics und schreibt Bücher. Dabei unterstützen sie ihr Mann, ihre Hunde und der Mond.