Dieses Jahr war eben alles anders. Eigentlich wollten wir direkt an seinem Geburtstag feiern. Doch dann kam die Pandemie und mit ihr so einige Beschränkungen. Zwischenzeitlich glaubte ich schon, dass wir es komplett canceln und einfach im nächsten Jahr um so freudiger feiern.

Doch mit den Lockerungen boten sich neue Möglichkeiten. Und damit wurde es definitiv mal eine ganz andere Party zum Kindergeburtstag.

Flexibel muss man sein

Das Thema stand schon lange fest. Es sollte eine Jump-Party werden. Viel Bewegung und nach 3 Stunden Party, richtig ausgepowerte Kinder. Das wurde ja wohl nix.

Damit schwenkten wir um und planten eben eine Beachparty. Mit Strand, Sonne, lustigen Spielen und eben Wasser. Wobei hier auch das Wetter eine wichtige Rolle einnahm. Wer hätte ahnen können, wie fies einem das in die Quere kommen kann?

Aber hey, ist es zu kalt, geht es eben nicht ins Wasser und es wird um so mehr am Strand gespielt. So flexibel sind wir dann auch. Wobei 5 Kinder schneller sind als geahnt, aber dazu weiter unten mehr.

Absage am Abend zuvor

Sowas liebe ich ja. Erst fragt man bei der Familie mehrfach an, ob das Kind denn nun kommt und dann erhält man am Abend vor der Party die Absage. Kein Grund wurde genannt. Einfach nur: Das Kind kommt nicht.

Da unsere Spiele für zwei gleich starke Teams geplant waren, war ich nicht wirklich begeistert. Aber was sollten wir auch machen? Dann wurde eben eine kreative Lösung gesucht.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Einigen Eltern kam die Party ganz gelegen. Kurz vor den Ferien waren noch ein paar Besorgungen zu tätigen und die Kids durch so eine Party gut untergebracht. Ich hätte aber ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass der erste Gast 2,5 Stunden vor Partystart vor der Tür steht.

Nicht schlimm und abgestimmt. Die Kinder waren happy, beschäftigen sich gemeinsam und ich konnte die letzten Partyvorbereitungen in Ruhe bestreiten.

Flexibel zur Party

Kurz nach Mittag fragte ein Vater an, ob es ok wäre, wenn er seinen Sohn direkt zum Strand bringt. Auch kein Problem. Dann mussten wir auf ihn nicht warten und konnten los, sobald der letzte Gast eintraf.

Damit startete unsere Party etwas eher als geplant. Zwei Kinder und ein Erwachsener je Auto. Da sich zwei Kinder nicht grün waren, mussten die anderen beiden „in den sauren Apfel beißen“ und sich entsprechend verteilen. Damit saß im einem Auto das Geburtstagskind und im anderen wurden die Kids zu den DJs der Autoparty.

Kaum zu bremsen

Kaum waren wir am Strand stieß auch das letzte Kind dazu und es konnte los gehen. Damit waren die Kids aber kaum noch zu bremsen. Gerade noch die Decke ausgebreitet, ein paar Snacks genossen, was getrunken und die Geschenke ausgepackt, zak, zogen sich alle aus und stürmten ins Wasser.

Ich selbst wäre da nicht mal mit dem kleinen Zeh rein gegangen. Aber die Kinder störte es kaum und so planschten sie vergnügt. Mein Mann hielt ein wachsames Auge auf alle und lief am Strand bzw. Steg auf uns ab.

Spiel, Spaß, Sonnenschein und McDonalds

Die Badesessions wurden einzig durch ein paar Strandspiele unterbrochen bei denen sich die Kids wieder etwas aufwärmen konnten. Naschen und eigene Spielideen inklusive.

Was wir spielten und was es zu naschen gab, erfahrt ihr in weiteren Posts rund um unsere Beachparty.

Zum Abschluss der Party ging es zu McDonalds. Für einige Kinder, die sehr selten dahin dürfen, war es ein Highlight. Und jeder bekam auch so eine Minion-Figur. Freude pur 🙂

Pünktlich um 20 Uhr trafen wir daheim wieder ein und die Kids wurden auch recht zügig von den Eltern wieder eingesammelt. Damit konnten auch wir etwas zur Ruhe kommen und den gelungenen (aufregenden) Tag Revue passieren lassen. Die Party war auf jeden Fall mal was ganz anderes…

Beachparty - Eine ungewöhnliche Party zum 8. Geburtstag

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Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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