Lasst Liebe regnen! Die Liebe zum Thema Bloggen versteht sich!

Mein heutiger Beitrag dreht sich mal nicht um Bücher, nähen, Events oder sowas. Heute möchte ich euch von meiner Liebe zum Bloggen berichten und wie ich mir diese nun schon 3 Jahre erhalte.

Natürlich kam ich nicht so ganz spontan auf die Idee darüber zu schreiben. Steffi von lesenlebenlachen.de rief bereits im Februar zu dieser tollen Blogparade während der Fastenzeit auf. Nun muss ich doch noch schnell die Chance nutzen und daran teilnehmen 😉

Über die #Bloggerliebe Blogparade

Das Ziel ist natürlich ganz viel Liebe zu verbreiten. Seine Liebe zum Bloggen bzw. Rund um das Thema Bloggen.

Dabei sind die Vorgaben recht flexibel.

Möglichkeit eins: Mein schönstes Bloggererlebnis

Hm, schwierig. Da gibt es schon einge schöne Erlebnisse. Derzeit steht bei mir die diesjährige Buchmesse auf Rang 1. Aber schon wieder darüber bloggen?

Ne, lieber nicht.

Möglichkeit zwei: Was ich schon immer mal meinem liebsten Blogger sagen wollte

Nur einem? Wirklich nur einem?

Ich lese gern die Beiträge von meinen leipziger Bloggerkolleginnen. Mom’s favorites and more, Ein Haufen Liebe und Home is where the Boys are sind nur drei davon!

Ganz zu schweigen von all den genialen Blogs rund um Familie, Lesen, Kochen, Nähen und eben all den kleinen Dingen, die mich faszinieren.

Da soll ich nur einem Blogger ein paar tolle Worte widmen?

Möglichkeit drei: Maximal drei meiner Lieblingsblogs vorstellen

Man siehe Möglichkeit zwei.

Okay, es wäre möglich hier drei Blogs herauszupicken. Nur fällt mir das wirklich extrem schwer. Wahrscheinlich würde ich am Ende dermaßen wissenschaftlich vorgehen, meine Lieblingsblogs in Kategorien gliedern und da jeweils den liebsten vorstellen. Spätestens da wäre die #bloggerliebe vermutlich gestorben.

Möglichkeit vier

Ihr ahnt es sicher schon. Ich habe mich für diese Möglichkeit entschieden und möchte endlich mal die Chance nutzen, zu berichten wie ich damals meine Liebe für das Bloggen entdeckte.

Wie ich meine Liebe zum Bloggen entdeckte

Es fing eigentlich nicht mit dem Ziel an einen Blog zu betreiben. Ich musste damals (2010) schon immer beruflich bloggen. Dabei ging es um recht trockene Themen wie Finanzberichte und vor allem Factoring. Das war nicht gerade der Stoff, der die Liebe zu einem solch kreativen Hobby fördert.

Es sollten gut 4 Jahre vergehen, bis es dann doch soweit war und ich einen privaten Blog ins Leben rief. Mit Themen, die MICH interessieren.

Ich war bereits fast 2 Jahre Mutter und eine Freundin hatte gerade ihr erstes Kind bekommen. Sie ließ sich damals von ihren kinderlosen Freunden so verwirren, dass sie am Ende ziemlich verunsichert war. Da kamen meine Tipps für Erstausstattung und Geschenke zur Geburt gerade recht. Immerhin war es bei uns noch nicht ganz so lange her und sie konnte aus meinen Fehlern ihren Nutzen ziehen.

Im großen und ganzen war es ihre Idee, dass ich meine Tipps und Anregungen irgendwo im Netz festhalten sollte. Sie dachte damals vielmehr an eine Seite. Wahrscheinlich mit einer einfach Liste oder so.

Aber damit war die Idee geboren. Ich brauchte nur noch eine passende Seite. Damals hatte ich noch Null Ahnung von Hosting usw. Mit Seiten und Blogsystemen hatte ich bis dato ausschließlich mit Typo3 gearbeitet. Meine Erfahrung: Für das einfache bloggen definitiv ungeeignet.

Als ich mich näher mit dem Thema „Bloggen“ beschäftigte stieß ich auf allerlei Tools und Lösungen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich meldete mich bei WordPress.com an und rief am 27.03.2014 meinen Blog ins Leben. Der Start war etwas holprig. Direkt meine „Tipps“ zu veröffentlichen erschien mir damals Plump. So schrieb ich anfangs über Schwangerschaft und einfach unser Leben.

Wie ihr seht, blieb ich auch dabei.

Liebe auf den ersten Blick?

War es nicht so ganz. Ich betrachtete es als Online-Tagebuch. Schrieb einfach munter drauf los und nutzte dabei mein Schwangerschaftstagebuch als Grundlage.

Ab April bloggte ich zwar mit deutlich mehr Begeisterung, aber diese flaute über Monate immer mehr ab. Ich hatte damals meinen Job verloren, wir steckten mitten im Umzug. Ich fand viele Ausreden keine Zeit zu haben. Bloggerliebe? Das gab es damals kaum.

Im neuen Job gewann ich meine Begeisterung wieder. Ich wurde wieder kreativer und wollte mich meinem Hobby wieder mehr widmen. Es war mein Ausgleich zum Job.

Bereits Ende 2014 befreite ich mich von den Grenzen, die mir WordPress.com auferlegte und wandte mich WordPress.org zu. Der Unterschied? Ich hostete meinen Blog von nun an bei einem anderen Anbieter. Die Vorteile? Mittlerweile hat sich das leider schon wieder relativiert. Aber mit dem Wechsel war es mir damals möglich weit mehr gestalterisch auf meiner Seite zu agieren. Plugins usw. Konnten nun endlich integriert werden.

Wie ich mir nun meine Liebe zum Bloggen erhalte

Es gibt natürlich noch immer gute und schlechte Zeiten.

Wenn ich im Urlaub bin, habe ich mit meiner Familie ganz andere Sachen vor, als am Abend am PC zu sitzen und meinen Blog zu pflegen. In dieser Zeit wird natürlich die Zeit anderweitig genutzt. Aber ansonsten befülle ich meinen Blog so gut es geht mit all den Themen, die mich aktuell interessieren und von denen ich gern berichte.

Aber was einem grundlegend wirklich Auftrieb gibt und einen dazu bewegt „am Ball“ zu bleiben, ist Feedback. Kommentare unter den Posts, Lob&Kritik bei Facebook oder einfach mal eine nette Mail.

Einfach ein kleines Zeichen, dass das was man da ins Web hochlädt auch gelesen wird und nicht einfach im Nirgendwo verschwindet.

Ich habe grundlegend kein wirklich ausgeprägtes Selbstbewusstsein und brauche ab und an etwas Feedback für meine kreative Arbeit. Sonst habe ich einfach zu oft das Gefühl, dass das was ich gemacht habe schlecht und uninterassant ist.

Nun bringen wir das doch mal zum Ende 😉

Das Fazit dieses Beitrags:

Ich blogge, weil es mir Spaß macht.

Nicht wegen der Verpflichtung. Sobald es zur Verpflichtung wird, merkt man es bei mir daran, dass ich seltener etwas veröffentliche.

Feedback treibt mich an.

Es zeigt mir, dass ich das was mich so begeistert gut rüberbringen konnte. Oder der reißerische Titel doch Interesse weckte.

So, nun habt ihr noch die Chance, über eure #Bloggerliebe zu schreiben. Steffis Blogparade geht noch bis zum 15.04.2017 🙂