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Leseecke Science Fiction

„Cat & Cole – Die letzte Generation“ von Emily Suvada | Rezension

Im Rahmen der NetGalleyChallenge 2018 durfte ich dieses Buch bereits vorab lesen. Wahrscheinlich wäre es mir sonst niemals in die Finger gerutscht. Auch wenn ich an dem Cover nur schwer hätte vorbei gehen können.

Nun muss ich euch aber erst mal davon berichten. Dennoch spreche ich schon jetzt für alle Fans von Zukunftsvisionen und Jugendromanenen eine Leseempfehlung aus.

Über „Cat & Cole – Die letzte Generation“ von Emily Suvada

In einer gar nicht so abwegigen Zukunft gibt es keine Schönheitsmakel, keine körperlichen Einschränkungen und Krankheiten werden praktisch sofort geheilt.

Wie?

Durch sogenannte Panels mit zahlreichen Prozessoren und Apps, die bereits bei Geburt im Körper installiert werden. Dabei können Funktionen wie unsere Smartphones sie beherrschen direkt vom Körper aus aufgerufen werden und wir sehen Textnachrichten oder Filme direkt vor unseren Augen. Aber das ist eigentlich nur die Spitze des Eisberges. Denn mit diesen Panels lassen sich auch Änderungen am Aussehen vornehmen und Krankheiten lassen sich durch die simple Installation einer App beheben.

Und gerade in dieser utopischen Welt bricht plötzlich ein Virus aus mit dem kaum einer gerechnet hat. Er ist tödlich, er ist ansteckend und er bringt in den überlebenden Menschen eine erschreckende Seite zum Vorschein.

In dieser Welt lebt Cat bereits seit 2 Jahren vollkommen allein in der Hütte ihres Vaters. Als Cole ein Soldat der Firma auftaucht vor der sie sich verstecken soll. Es kommt wie es kommen muss. Nur sie beide können die Welt vor diesem Virus schützen. Denn Cole trägt den Impfstoff in seinem Körper. Entschlüsseln kann ihn jedoch nur Cat.

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Meine Meinung zu „Cat & Cole – Die letzte Generation“ von Emily Suvada

Das gesamte Buch über ist man aus der Sicht von Cat dabei und erlebt mit ihr zusammen die ganzen verrückten Wendungen. Ab und an schweift Catarina dabei in die Vergangenheit ab und erklärt auf diese Art und Weise diese Welt der Zukunft. Die Panels, die Seuche, ihre Beziehung zu ihrem Vater.

Und doch scheint nichts so zu sein, wie man es eigentlich erwartet. Immer wieder gibt es eine neue Wendung in der Geschichte und plötzlich ist einfach alles wieder anders. Die Guten werden zu den Bösen, die Bösen zu den Guten und dann dreht sich wieder alles… und letztendlich ist nichts so wie es scheint.

Da ist dann auch noch Cole. Wie schnell die beiden sich blind verstehen ist genauso merkwürdig wie, dass Cat vieles einfach so hinnimmt. Einfach, weil sie pragmatisch ist und genau weiß, dass nur sie die Menschen retten kann.

So utopisch vieles in dem Buch klingt, umso eingängiger wurde es von Emily Suvada aus der Sicht von Cat vermittelt und man kam nur schwer von der Geschichte wieder los. Es erschien alles so wirklich. So, als würde man in der Haut von Cat stecken und mit ihr diese imense Verantwortung tragen.

Ich gestehe, dass ich anfangs den Titel „Cat & Cole“ einfach nicht nachvollziehen konnte. Das schrie gerade nach einer Romanze und so gar nicht nach einem „Weltuntergangsbuch“. Und doch wurde schnell klar, warum, wieso, weshalb. Aber ich mag nicht spoilern. Ihr solltet es schon selbst lesen.

Über die Autorin Emily Suvada

Emily Suvada wurde in Australien geboren, wo sie einen Abschluss in Mathematik gemacht hat. Wenn sie nicht gerade Algorithmen entwickelt oder sich dem Schreiben widmet, findet man sie beim Wandern, Fahrradfahren oder bei chemischen Experimenten in ihrer Küche. Im Moment lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in Portland, Oregon.

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Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, aktuell leidenschaftliche Hausfrau und Schülerin, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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