Die letzte Nacht war furchtbar. Schon gestern ging es mir nicht so gut. Heute morgen zog ich die Reißleine und ging zum Arzt. Mein Sohn kam so lange bei den Nachbarn unter. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Wir rutschen aktuell unglaublich zusammen und unterstützen uns soweit es geht. Da zeigt sich auch, wie gut unsere Hausgemeinschaft eingespielt ist.

Mir ist nun seit gestern schlecht, mein Körper schmerzt, es ist als würde mir ein Frosch im Hals sitzen, die rechte Seite tut einfach nur weh… es geht mir schlicht elend. Krank geschrieben wurde ich nicht. Mit der Begründung, dass ich eh Home Office machen würde. Zumindest Blut wurde abgenommen und auf Entzündungswerte & Co. geprüft. Ich bin gespannt, ob sich meine Befürchtung bewahrheitet oder ich am Ende doch „nur“ eine Art von Panikattacke habe.

Denn letztendlich ist es einfach nur schwer und ich fühle mich überfordert. Von Home Office, Homeschooling und der Ungewissheit wie es weiter geht. Noch weiß keiner wie lange es noch gehen wird. Unser Osterurlaub ist bereits abgesagt. Doch sollte ich das auch mit dem Sommerurlaub machen?

Und was wird beispielsweise mit meinem Mann? Aktuell arbeitet er im Süden Deutschlands. Was passiert, wenn es Ausgangsspeere gibt? Kommt er auch dann noch nach Hause? Ich brauche ihn hier. Gerade jetzt, wo wir hier 24/7 zu Hause sind. Nur eben ohne ihn 🙁

Natürlich bleibe ich am Telefon stets professionell und berate meine Mandanten so gut es geht. Erkläre ihnen auch, wie es nun weiter geht. Zumindest was ihr Personal betrifft. Welche Möglichkeiten sie haben, um einigermaßen gut aus der Situation hervorzugehen. Das sage ich ihnen jetzt. Praktisch in der ersten Woche in der die Pandemie ernst genommen wird. Doch wie sieht es in 3 Wochen aus?

Es ist einfach nur hart. Meinem Sohn dagegen ist das Ganze so noch gar nicht bewusst.

#Coronaferien – Tag 4

Hallo,

frühs ging es Mama nicht so gut. Deshalb bin ich zur Nachbarin während Mama zum Arzt ging. Dort haben wir Ubongo gespielt.

Dann bin ich wieder hoch zur Mama. Da habe ich einen Teil meiner Hausaufgaben gemacht. Und dann bin ich in unseren Garten, um Trampolin zu springen. Später zündeten wir Feuer an und machten Stockbrot, Würstchen und Marshmallows zusammen mit einigen Nachbarn.

Bis morgen,

Euer Raph

About the Author

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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