Paranoia? Übertreibung? Oder ist da doch ein Körnchen Wahrheit dran?

Gebt den Begriff mal bei Google ein! Mehr als 3.000 Ergebnisse und schon die ersten Links führen zum Teil zu reißerischen Artikeln zu diesem Thema. Einige stützen sich auf Studien, andere gehen Schritt für Schritt an das Thema Fluorvergiftung heran. Und doch haben alle etwas gemeinsam: Sie warnen davor!

Doch wie komme nun gerade ich auf dieses Thema?

Mein Kleiner lernt leider erst jetzt – mit 3 Jahren – die Zahnpasta auszuspucken. Als Eltern glaubten wir stets, dass es wichtig sei ihm mindestens zwei Mal am Tag mit Zahnpasta Fluor auf die Zähne zu putzen. Immerhin hatten auch wir mal die eine oder andere Studie gelesen. Und wussten somit, dass Fluortabletten nicht wirken und man Fluor auftragen muss.

Im Nachhinein schon etwas dumm. Immerhin nehmen wir täglich Fluor mit unserer Nahrung auf. Ist das denn so viel anders wie Tabletten? (Ich weiß es wirklich nicht! Klärt mich auf!)

Jedenfalls bemerkte ich vor einigen Monaten leichte Verfärbungen an den Zähnen meines Kindes. Was konnte das sein? Ich begann ein wenig zu recherchieren. Vielleicht doch etwas oberflächlich, aber genug, um etwas Angst zu bekommen und mich um die Gesundheit meines Sohnes zu sorgen. Denn Verfärbungen sind mitunter ein erster Hinweis auf eine Vergiftung.

Vielleicht ließ ich mich doch ein wenig von der Paranoia anstecken. Immerhin sind Hirnschäden, dauerhafte Schäden an Zähnen und Knochen sowie Schäden an Schleimhäuten nur einige der möglichen Folgen. Und ja, dass er die Zahnpasta lieber schluckt als auszuspucken ist ein wesentlicher Punkt der Problematik.

Im Endeffekt stellte ich das Putzverhalten um. Wir achten seither verstärkt darauf, dass er die Zahnpasta ausspuckt und ordentlich den Mund ausspült. Da das aber noch immer unzureichend klappt, bekommt er nun morgens fluorfreie (homöopathische) Zahnpasta und abends weiterhin fluorhaltige.

Warum er immer noch fluorhaltige Zahnpasta bekommt?

Es gibt auch Fluormangel! Der auch seine Folgen hat. Und ich bin mir nun mal auch nicht zu 100% sicher, ob er genug Fluor durch die Nahrung aufnimmt. Eine ziemliche Gratwanderung mit viel Unsicherheit.

Einen guten Artikel fand ich auf eesom. Wer mag, kann zu dem Thema dort gern mehr erfahren.

Vielleicht stößt ja der eine oder andere auf meinen Blog-Beitrag und kann durch einen Kommentar noch etwas beisteuern. Ich würde mich freuen 😉

Mein Fazit: Ja, ich nehme es ernst. Denn ich bin in diesem Punkt lieber etwas vorsichtiger als ein zu hohes Risiko einzugehen.