Nur noch wenige Stunden, dann liegt bereits 2017 hinter uns.

Ein aufregendes Jahr! Würde ich mal sagen.

Das war bei uns in 2017 los

Eine ganze Menge! Aber hier fasse ich mal die jeweils drei wichtigsten Punkte zusammen. Drei negative, drei positive.

– Mein Mann war im Einsatz

Das ist wohl auch das, was dieses Jahr am meisten für mich prägte. Denn es zog mir gelinde gesagt den Boden unter den Füßen weg. Mehr noch als er dann endlich wieder daheim war. Krank und mit der Offenbarung einiger Geheimnisse.

Denn den ganzen Einsatz über hieß es, dass er das Gelände niemals verlassen würde.

Pah! Er war praktisch wöchentlich irgendwo. In der Hauptstadt des Landes, unterwegs mit dem Hubschrauber oder zu Schießübungen.

Da hat er mich ja schön angelogen. Seiner Meinung nach, war das besser für mich. Ich dagegen habe eher wegen Lügen und Vertrauen wesentlich mehr Probleme damit.

Letztendlich gingen die 4 Monate dann doch schneller vorbei als gedacht. Wahrscheinlich aber auch, weil ich mich nicht zur Ruhe kommen ließ.

– Ich wurde depressiv

Das kann ich zum Teil auf den Einsatz schieben, aber eben auch auf meine Bewältigungsmaßnahmen. Denn wirklichen Stillstand gab es bei mir schon lange nicht mehr. Wenn ich mal auf dem Sofa sitze und einfach den TV laufen lasse überkommt mich Unruhe. Ich muss irgendwas tun. Am Handy spielen, lesen oder meinem Mann ein Ohr abkauen.

Diese Krankheit hat mich ziemlich im Griff, aber ich lerne aktuell damit umzugehen und auch mein Mann akzeptiert es, wenn ich Tage habe an denen eben nichts im Haushalt geht und ich einfach meinen Hobby nachgehen muss.

– Ich wurde Arbeitslos

Tatsächlich ist heute mein offizieller, letzter Arbeitstag. Irre, oder? Morgen beginnt ein neues Jahr und für mich auch direkt die Arbeitslosigkeit.

Ich sehe es aber positiv. Denn im Nachhinein scheint mich dieser Job einfach nicht auf Dauer erfüllt zu haben. Jedenfalls hielt er mich auch nicht davon ab depressiv zu werden.

Daher sehe ich die Kündigung positiv und nehme sie zum Anlass mich einfach neu zu orientieren.

Nun aber endlich mal zu den positiven Dingen aus dem Jahr 2017

Ich traf endlich die liebe Sylvie von Mom‘s favorites and more persönlich! Und in ihr fand ich auch eine wirklich gute, neue Freundin, die so einige Gemeinsamkeiten mit mir hat. Ich freue mich auch schon den von ihr zu Weihnachten geschickten Gutschein ein zu lösen und mich endlich wieder mit ihr zum Kaffee zu treffen.

Dann machte mein Sohn auch in 2017 eine wunderebare Entwicklung durch. Er wird einfach immer selbstständiger. Macht sich gern sein Frühstück selbst, holt sich auch seine Sachen allein aus dem Schrank, könnte theoretisch auch allein ins Bett gehen und hat die unmöglichsten Sprüche drauf. Er fordert sich seine Selbstständigkeit auch ordentlich ein und stellt generell auch Forderungen, wenn er einfach etwas will. Das erfüllt mich mit Stolz und zeigt mir, dass wir irgendwas in unserer Erziehung richtig machen.

Und hier der letzte, positive Punkt. Sonst nimmt es ja überhand 😀 Ihr Leser, mein Blog und alles was damit zu tun hat, ist dieses Jahr definitiv positiv zu erwähnen. In keinem Jahr zuvor habe ich so viel hier veröffentlicht, so viele neue Kontakte schließen können und auch noch nicht so viele kreative Ideen entwickelt, die ich euch hier einfach zeigen konnte. Danke, dass ihr mir so treu seid!