Letztes Wochenende war es wieder soweit! Der Benefizlauf „Laufen geht immer“ fand am Kulkwitzer See bei Markranstädt statt.

Letztes Jahr war „Laufen geht immer“ zugunsten der Sporttherapie krebskranker Kinder. Dieses Jahr musste ich unbedingt dabei sein. Und da es zugunsten des Vereins „Leipziger Bündnis gegen Depressionen“, stand für mich nicht nur das Laufen im Vordergrund.

Ich finde es wichtig, dass auf diese Krankheit aufmerksam gemacht wird. Noch immer belächeln viele Depressionen und nehmen es nicht als das wahr, was es ist. Daher finde ich die Arbeit des Vereins so wichtig und gut, dass dieses Mal bei „Laufen geht immer“ auf das Thema aufmerksam gemacht und Spenden gesammelt wurden.

Laufen geht immer! - Spendenlauf gegen Depressionen

Das Wetter war ganz auf unserer Seite. Auch wenn es mit knapp 5°C schon sehr kalt war, war es trocken und wunderbar sonnig. Das hob gleich mal den Serotoninspiegel. Wer an Depressionen leidet bzw. sich mit dem Thema beschäftigt, weiß wie wichtig das Hormon Serotonin ist und welche Rolle es bei dieser Krankheit spielt.

Bewegung, Sonnenlicht und Bewegung – das ist die beste Kombination bei Depressionen. Es hebt die Stimmung, macht fit und ist dabei ganz nebenbei ein natürliches Mittel gegen Depressionen. Auch ich spüre, wie mich das wöchentliche Joggen immer wieder davor bewahrt in ein Tief zu rutschen.

Laufen geht immer! - Spendenlauf gegen Depressionen

Ursprünglich wollten wir zu dritt an dem Lauf teilnehmen. So eine Art Familienlauf. Daraus wurde dann leider nichts. Denn parallel zum Lauf fand ein Kindergeburtstag im Jump House statt. Damit blieb es an uns Eltern hängen, den Lauf zu bestreiten. Hätten wir das eher gewusst, hätten wir uns auch für 5km anmelden können. Aber was soll‘s. Die 2km haben wir auf unsere Weise gerockt.

Zudem hatten wir noch tatkräftige Unterstützung von meiner lieben Laufpartnerin mit der ich nun schon den dritten Wettkampflauf bestritten habe. Und es folgen nächstes Jahr noch mindestens 3 weitere :D

Laufen geht immer! - Spendenlauf gegen Depressionen

Ich weiß schon jetzt, dass ich auch nächstes Jahr bei dem Lauf dabei sein werde. Mit etwas Glück dann auch mit meinem Sohn. Da machen die 2km einfach noch mehr Spaß. Dieses Jahr machte ich den 17. Platz in meiner Altersklasse und hatte eine erstaunliche Pace von 6 Minuten und 40 Sekunden. Ausbaufähig, aber wenigstens war ich deutlich fitter als letztes Jahr.

Übrigens gehöre ich zu den Teilnehmerinnen, die bereits bei Anmeldung zum Lauf eine Spende tätigen. Die Teilnahmegebühr ist einfach so gering, dass ich nicht das Gefühl habe, dass da viel für den Verein zusammen kommt und die Arbeit, die von den Vereinen vollbracht wird, ist dabei unglaublich wichtig.

So, genug Geplänkel. Ich muss nun langsam mal für den Silvesterlauf trainieren. Da werden es dann knackige 10km ;)

Laufen geht immer! - Spendenlauf gegen Depressionen

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Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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