Ich verstehe nicht, welche Problem mein Körper mit dem hat, was mein Kopf sich – nunja – in den Kopf setzt. Da ich beim letzten Event dem Leipziger Marathon nicht dabei sein konnte – wie ihr wisst, ich berichtete schließlich darüber – setzte ich mir ziemlich schnell in den Kopf, beim Leipziger Nachtlauf dabei zu sein.

Viel Zeit für Vorbereitung. Genug Zeit zum Gesund werden. Und auch bleiben. Und vor allem, um mir die Spitzen meiner Kollegen an zu hören.

Über den Leipziger Nachtlauf

Viel kann ich euch darüber nicht erzählen.

Dieses Jahr fand das Event nun schon zum 7. Mal statt. Die Route ist ausschließlich in der Innenstadt angelegt. Wir wollten bei den 5km dabei sein. Für 10km wäre die 5km Runde einfach zwei Mal zu absolvieren.

Soweit ich es online sehen konnte, wurde an alles gedacht. Umkleiden, Duschen, Sachen einlagern…für alles gab es Infos. Wie es nun vor Ort aussach kann ich euch leider nicht sagen. Aber lest einfach weiter 😉

Kleiner Exkurs zu verletztenden Worten

Ja, diese Spitzen meiner Kollegen verletzten mich. Ich hätte vor dem Marathon wohl eine große Klappe gehabt. War mir als solches nicht bewusst. Ich freute mich nur immer wieder über meine Trainingserfolge und berichtete darüber. Direkt als große Klappe würde ich das nicht bezeichnen.

Nun werde ich natürlich immer wieder darauf angesprochen. Ich kann im Moment nicht mal genau sagen, was mir da immer mal wieder an den Kopf geworfen wird.

Der Punkt ist einfach, dass es mich verletzt. Denn ich ärgere mich selbst maßlos, dass ich bei dem Lauf im April nicht dabei sein konnte.

Warum ich auch dieses Mal nicht dabei sein konnte

Nichts neues. Mein Kind hat mich mal wieder angesteckt. Dieses Mal mit einer einfachen Erkältung. Aber dennoch lag ich nun mehrere Tage flach. An Sport war nicht zu denken. Selbst wenn ich mich aufgerafft und mit Medikamenten vollgepumpt hätte,  mein Mann hätte mich nicht antreten lassen.

Was mich daran ärgert: Es kommen nun sicher wieder Spitzen durch meine Kollegen.

Einziger Lichtblick: Meine Freundin mit der ich gemeinsam an dem Event teilnehmen wollte, konnte ebenfalls wegen Krankheit nicht dran teilnehmen. So sitzen wir zumindest im selben Boot 😉

Nun stelle ich mir natürlich die Frage:

Werde ich es jemals schaffen, mir eine eigene Medaille zu erkämpfen?