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Lesesonntag: „Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ von Tomi Adeyemi

Und wieder ein Buch, dass ich vor so langer Zeit schon las. Ich hoffe, dass ich es noch zusammen bekomme und eine einigermaßen gute Rezension abliefern kann ;)

Über „Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ von Tomi Adeyemi

Sie töteten ihre Mutter, nahmen ihr die Magie und zwangen sie in den Staub. Doch nun erhebt sich das unterdrückte Volk. Allen voran Zèlie.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod.

Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

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Meine Meinung zu „Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ von Tomi Adeyemi

Es ist wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es hinterließ zumindest einen gewissen Eindruck bei mir. Nicht nur ein Mal zog ich unterschwellig Vergleiche zum Holocaust oder fragte mich, ob eine ähnliche Unterdrückung in Afrika herrscht(e).

Zélies Volk hat dramatisches erlitten und musste sich verstecken, wenn es an Traditionen festhalten wollte. Das wurde bereits am Anfang klar, als eine Kampftrainingsschule als eine Schneiderei getarnt wurde. (War es eine Schneiderei? Ich bin mir gerade nicht sicher.) All das kommt mir irgendwie bekannt vor. Von Geschichten zu Zeiten des zweiten Weltkrieges, als so viele Menschen für ihren Glauben verfolgt wurden.

Und so zieht es sich durch das ganze Buch. Wie Zélie sich aufmacht, um etwas zu ändern, und sich dabei stets im Verborgenen halten muss. Denn die Feinde sind ihr auf der Spur und setzen alles daran jegliche Magie aus der Welt zu tilgen. Dabei erhält sie zum Teil so viel unerwartete Unterstützung und sich selbst auch Schritt für Schritt immer besser kennen.

Auch wenn die ganze Geschichte fantasievoll ist, bleibt dennoch immer ein Hauch von Realitätsnähe dabei. Stets fühlt man sich Zélie nahe. Und wenn man mal etwas nicht begreift, wird es bestmöglich erklärt. Dennoch war die eine oder andere Handlung, Bezeichnung und auch Redewendung etwas schwer nachzuvollziehen. Ich bin mir unsicher, ob Tomi Adeyemi hier auf etwas Reales zurückgriff oder etwas selbst erschuf.

Ich kann „Children of Blood and Bone“ all jenen empfehlen, denen fantasievoll Verfolgung und Unterdrückung nahe gebracht werden soll. Darauf kann man später dann sehr gut zurück greifen, um auf Teile unserer Geschichte aufmerksam zu machen.

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Lesesonntag: "Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" von Tomi Adeyemi

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"Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" von Tomi Adeyemi

Pro
– Eigentlich Fantasie und doch so realitätsnah
– Einfühlsam geschrieben, sodass man sich direkt in Zélie hineinversetzen kann

Con
– Manchmal war es schwer bestimmte Begriffe und Redewendungen zu verstehen.

Verlag: S. Fischer Verlage
ISBN: 9783841440297

Tags:
Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, aktuell leidenschaftliche Hausfrau, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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