Dieses Buch erhielt ich mal wieder mit der Schmökerbox und ich muss gestehen, dass es auch hier hart war am Ball zu bleiben. Ich werde wohl vorerst auf solche Überraschungsbücher verzichten und lieber wieder selbst und gezielt nach meinen Interessen aussuchen…

Über „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ von Stuart Turton

Maskenball auf dem Anwesen der Familie Hardcastle. Am Ende des Abends wird Evelyn, die Tochter des Hauses, sterben. Und das nicht nur ein Mal. Tag für Tag wird sich ihr mysteriöser Tod wiederholen – so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.

Familie Hardcastle lädt zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die ausgelassene Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wird tot aufgefunden. Unter den Gästen befindet sich jemand, der mehr über diesen Tod weiß, denn am selben Tag hat Aiden Bishop eine seltsame Nachricht erreicht: »Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.«

Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen.

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Meine Meinung zu „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ von Stuart Turton

Ich gestehe, dass ich nach den ersten 80 Seiten auf das Hörbuch umgestiegen bin. Es war einfach zu langweilig, um beim Lesen am Ball zu bleiben. Das Hörbuch dagegen nahm richtig Fahrt auf und ließ mich bereits nach kurzer Zeit nicht mehr los.

Es ist mitunter sehr verwirrend, wenn Aiden wieder mal eingeschlafen ist und plötzlich in einem anderen Körper zu einer anderen Tageszeit wieder erwacht. Wie sollen sich da bloß die eingeweihten Personen fühlen?

Im letzten Drittel des Buches wird erst nach und nach klar, was hier wirklich vor sich geht und welche Rolle der Pestdoktor spielt. Ich würde dieses Buch tatsächlich neben dem Krimi auch in den Bereich Fantasy und Science Fiction schieben. Warum? Darauf möchte ich lieber nicht zu sehr eingehen. Das würde nur Spoilern ;)

Was ich mir aber gewünscht hätte, wären noch weitere Infos zu den Hintergründen. Wo Aiden und Anna herkamen und wie es für sie weiter geht. Ein Epilog wäre klasse gewesen. Aber was soll‘s. Ich wurde gut unterhalten. Auch wenn ich das Buch am Ende eben nicht las, sondern nur hörte.

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"Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton

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"Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" von Stuart Turton

Pro
– Verwirrend und doch schlüssig
– das Ende hat es in sich

Con
– wirklich sehr langatmig

Verlag: Tropen Verlag
ISBN: 978-3608504217
Weitere Informationen:

About the Author

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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