Nun muss ich euch doch endlich mal meinen tollen Sharky zeigen!

Genial einfach und so beliebt bei den Kids 😀

Warum ich diesen tollen Hai schnitzte

Ganz einfach! Fasching 😀

Sonst sehe ich die Listen für die Kita-Party-Buffets immer etwas eher. Meist sogar als erste. Dieses Mal hatte ich das total verpasst. So blieb mir nur noch die Wahl zwischen Gemüse- und Obstteller. Spontan wie ich war, trug ich mich für Obst ein.

Ich kenne die Kinder und weiß, dass die Platten, die ich zum Kindergeburtstag anrichte immer super ankommen. Diese mache ich stets mit viel Fantasie und schön kindgerecht.

Also wollte ich auch hier meiner Kreativität freie Bahn lassen. Nur was sollte ich machen?

Spontan nach Obst und Kita gegoogelt und viele tolle Bilder gesehen. Der Hai weckte jedoch meine Aufmerksamkeit.

Und der ist leichter als man denkt 😉

Was ihr dazu braucht

Leipziger Mama - Melonen Hai

  • Eine Melone (eigentlich eine Wassermelone, die ergibt eine bessere Form. Aber die war mir für die Kita dann doch einen Tick zu groß.)
  • Scharfes Messer
  • Eisportionierer
  • Rosinen
  • Zahnstocher

 

Wie es geht

Leipziger Mama - Melonen Hai
Als erstes wird am späteren Boden des Hais ein Stück weggeschnitten.

Bitte entschuldigt, dass ich davon kein Foto gemacht habe.

Die Melone sollte dann sicher stehen können. Dafür muss das Stück weg 😉

Nun wird ein Keil oben bei der Melone geschnitten. Der spätere Mund.

Hebt das herausgelöste Stück auf! Das wird später die Rückenflosse des Hais.

Leipziger Mama - Melonen Hai

Nun braucht ihr den Eisportionierer.

Damit holt ihr so gut es geht das Fruchtfleisch aus der Melone.

Bei einer Wassermelone geht das sicher leichter. Ich musste bei meiner auch erst noch die Kerne mit einem Löffel entfernen.

Das ist auch etwas zeitraubend und irgendwann anstrengend im Arm. Jedenfalls war es bei meiner Melone so 😀

 

Leipziger Mama - Melonen HaiJetzt geht es an die Zähne!

Dafür braucht ihr ein scharfes Messer.

Ich hatte es erst falsch gemacht und direkt drauf los die Schale weggeschabt.

Der bessere Weg ist es, erst mal einen Schnitt als obere Kante von links nach rechts zu ziehen. Nur ganz leicht einschneiden! Wir wollen ja Zähne und nicht den Mund noch mehr vergrößern. Dann wird vorsichtig von der Kante bis zur Öffnung die Schale dünn abgeschabt.

Leipziger Mama - Melonen Hai

Jetzt könnt ihr auch die Zähne schnitzen.

Einfach kleine Keile in das freigelegte Fruchtfleisch setzen.

Hört sich jetzt vielleicht kompliziert an. Aber ihr wisst sicher was ich meine. Ich glaube, die Zähne gingen auch am schnellsten.

Leipziger Mama - Melonen Hai

Damit man auch erkennt, dass es ein Hai ist, braucht dieser auch die typischen Kiemen.

Die werden mit ein wenig Geschick vorsichtig in die Seiten geschnitzt.

Auch hier habe ich mir die Flächen grob mit dem Messer „vorgezeichnet“ und dann die Schale entfernt.

Leipziger Mama - Melonen HaiDenkt an die Augen!

Damit ich so wenig Zahnstocher wie möglich einsetze, habe ich mir die Augenhöhlen vorgeschnitzt.

Auch hier war ich mit dem Messer dran. Kurz „vorgezeichnet“, dann locker ausgehöhlt. Hier habe ich etwas größer und tiefer als bei den Kiemen gearbeitet.

Leipziger Mama - Melonen HaiNun wird auch noch die Rückenflosse zugeschnitten. Dafür habe ich den vorher zurechtgeschnittenen Keil genutzt. Links und rechts die Teile brauchte ich nicht.

Ich nutzte nur das Dreieck aus der Mitte. Bevor ihr diesen Mit Zahnstochern am Rücken fixiert empfehle ich das Stück erst mal ran zu halten. Ich musste noch ein wenig nacharbeiten, um das Stück richtig an die Rundung der Melone ranzusetzen.

Sobald es passt, kann es auch mit den Zahnstochern fixert werden.

Leipziger Mama - Melonen HaiBevor der Hai nun auf den Teller, die Platte oder wie bei mir in die Schüssel wandert bekommt er noch seine Augen verpasst.

Dafür habe ich Rosinen in die Augenhöhlen gesetzt.

Sitzen sie zu locker, könnte es erforderlich sein noch ein wenig nachzuarbeiten und die Augenhöhlen zu vergrößern oder noch einen kleinen Tick tiefer zu machen.

 

Das Ergebnis

Leipziger Mama - Melonen HaiMein Hai saß erst zu tief in der Schüssel. Daher hat er in dem Loch an seiner Unterseite eine Plaste-Wegwerf-Kaffeetasse. Die drückt ihn ein oder zwei Zentimeter nach oben.

Um ihn herum habe ich noch Apfelstücke und Trauben verteilt. Gefüllt ist er zum Teil mit den Melonenkugeln von ihm selbst und von einer Wassermelone.

Die wollte ich ursprünglich für den Hai verwenden. Aber sie wäre definitiv zu groß gewesen 😀

Dann habe ich auch noch kleine Stern aus zwei Scheiben Wassermelone ausgestochen und zum Hai gepackt.

Was ich an dieser Stelle unbedingt erwähnen muss…ich bekomme sonst von meinem Mann, der neben mir sitzt, eine übergebraten…

Dass ich noch einen Touch rot durch die Wassermelone mit einbrachte war die Idee von meinem Mann. Er sagt von sich selbst:

„Ich habe doch nur dusselige Ideen.“

So, und nun ran an die Melonen! Es macht Spaß, ist wirklich einfach und die Kinder finden sie wirklich genial 😉