Also jetzt bin ich so richtig im Lesefluss. Abschnitt 3 hatte ich rasend schnell durch.

Dennoch wollte ich euch ein klein wenig auf meine Meinung warten lassen 😉

Leipziger Mama - Memory Game

Mein Eindruck zum 3. Abschnitt – Kapitel 17-24

Am meisten Eindruck machte Kapitel 17 auf mich. Mark gewährt einen tiefen Einblick in seine Vergangenheit. Eigentlich nicht nur seine. Sondern auch wie er mit Claire zusammen kam und wie ihre Beziehung startete.

Ganz nebenbei liest Hans Sophias Tagebuch nahezu zu Ende, verstrickt sich selbst immer mehr in seine Lügen und versucht krampfhaft diesen Fall an diesem Tag zu lösen.

Da frage ich mich wie das mit der Verbrechensaufklärung klappen soll, wenn alle ein solch beschränktes Gedächtnis haben. Immerhin können Mörder ihre Taten doch einfach vergessen und wenn sie diese nicht im Tagebuch niederschreiben, dann gibt es zumindest da auch keine Beweise. Würde denn dann in dieser Welt die Verbrechensbekämpfung einzig auf Indizien basieren?

 

Leipziger Mama - Memory Game

1) Was könnte tatsächlich mit Sophia geschehen sein? Könnte Claire die Mörderin sein?

Also bis hierhin glaube ich, dass Sophia alles so vorbereitet hat, dass sie als Mordopfer erscheint und in Wahrheit Selbstmord begangen hat.

Natürlich erscheint auch Claire schuldig. Aber Sophia ist von einer nicht nachvollziehbaren Rache getrieben.

Es bleibt also abzuwarten wie es weiter geht.

2) Kannst Du nachvollziehen, dass Mark Claire nie die Wahrheit über Catherine erzählt hat?

Es ist eine Gradwanderung, wie man mit den Gefühlen anderer umgeht und wie man ihn ggf. vor sich selbst schützt.

Einerseits hatte er es ihr verschwiegen und augenscheinlich ihre psychischen Probleme dadurch verschlimmert. Aber was wäre gewesen, wenn sie es gewusst hätte? Wäre sie dann ihrer Tochter in den Tod gefolgt?


Es bleibt spannend und ich kann dieses Buch gerade nur schwer aus der Hand legen. Damit dürfte ich den 4. Abschnitt auch schon in wenigen Tagen geschafft haben 😀