Heute gibt es mal zur Abwechslung einen Schnitt, den ich nicht von Pech & Schwefel habe. Sondern einen von der lieben Sandra.

Sandra traf ich das erste Mal vor 2 oder 3 Jahren beim DaWanda Kreativmarkt im Kohlrabizirkus. Sie verkaufte dort u.a. ein paar Bügelbilder. Die Shirts, die ich damit verzierte haben wir auch heute noch. Und ich bin auch noch immer von dem niedlichen Drachen und dem Bagger begeistert.

Als ich nun mit dem Nähen anfing wollte ich evtl. auch noch solche Bügelbilder aufbringen und dachte sofort an Sandra von Print4Kids. Doch siehe da, sie bietet selbst auch Schnittmuster. Und zak, kaufte ich eine kleine Auswahl bei ihr. Nun stelle ich euch auch nach und nach vor, was ich dank Print4Kids schon alles zaubern konnte. Hier nun erst ein Mal passend zum warmen Wetter des Sommers: Der Jumpsuit „Perle“.

Über den Schnitt Perle von Print4Kids

Leipziger Mama - Jumper Perle Das Schnittmuster lässt eine Menge Spielraum für die eigene Kreativität.

Nach all den Schnittmustern von Pech & Schwefel war es für mich nur kurzzeitig etwas schwer diesen Papierschnitt zusammen zu puzzeln. Aber sobald ich den Dreh raus hatte, ging es ratz fatz.

Der Vorteil: Hier kann gut an eine größere Brust, eine schmalere Taille usw. angepasst werden. Denn alle Größen befinden sich auf dem selben Bogen.

Dabei enthält das Schnittmuster sowohl einen Bogen für eine kurzbeinige Variante als auch eine für eine langbeinige. Wie ihr seht, habe ich hier die kurze Variante gewählt 😉

Auch bei den Taschen gibt es zwei Optionen. Ja, der Jumper hat Hosentaschen! In der Anleitung wird eine Tasche beschrieben, die direkt auf das Hosenbein aufgesteppt wird. Dabei sind jedoch auch die Nähte vorn zu sehen. Alternativ kann man den Taschenbeutel je Seite zwei Mal zuschneiden und wirklich einen Beutel „formen“.

Der Jumper ist schmal geschnitten und verfügt zum leichteren an- und ausziehen über einen etwas tieferen Rücken. Aber nicht so tief, dass es bis zum Hinterteil reicht 😀

Meine Erfahrung mit dem Schnitt Perle

Leipziger Mama - Jumper PerleDas Schnittmuster war, wie schon geschrieben, schnell und einfach zusammen zu setzen. Mir passt wie immer die Größe 36.

Bereits auf den ersten Seiten wird darauf hingewiesen, dass man für dieses Nähprojekt am besten Sommersweat verwendet. Daher habe ich mich für diesen tollen Stoff entschieden, den ich bei einer kleinen eBay-Auktion einer anderen Hobby-Näherin abkaufen konnte. Der Stoff soll wohl Risse im Erdboden darstellen. Mich erinnert er jedoch an Blitze. Immerhin ist die Hintergrundfarbe dunkelblau und einem Gewitter-Wolken-Himmel gar nicht so unähnlich.

Aber weiter zu meinen Erfahrungen mit der Anleitung.

Es war gut und nachvollziehbar, Schritt für Schritt inkl. Tipps zu Stich, Nähfuß und Maschine beschrieben wie man zu seinem eigenen Jumpsuit kommt. Und so hatte ich meinen bereits nach 2 Stunden fertig genäht.

Dabei stanzte ich sogar das erste Mal Ösen!

Bei den Taschen hatte ich mich für die Variante aus der Anleitung entschieden und den Taschenbeutel direkt auf das Bein gesteppt. Ich was erst skeptisch, aber mit dem passenden Garn fällt es fast nicht auf. Zudem ist diese Form der Tasche bei dem engen Sitz des Jumpers definitiv besser. Sonst würde es einfach zu sehr auffallen.

Mein nächstes Perle-Projekt ist übrigens eine langbeinige Variante 😉 Fotos folgen dann sicher – wahrscheinlich jedoch nur bei Instagram.


Und ja, auch dieses Projekt verlinke ich mal wieder bei RUMS.