Da habe ich dieses Buch schon so lange zu Ende gelesen und es total versäumt die zugehörige Rezension online zu stellen.

Vielleicht sagt das aber auch schon eine Menge darüber aus. Denn als mir der Fehler auffiel musste ich mir auch eingestehen, dass ich mich leider auch kaum an den Inhalt erinnern konnte. Seht es mir also nach, wenn der Beitrag etwas oberflächlich wird.

Über „The Final Seven – Das Spiel beginnt“ von Erica Spindler

New Orleans. Der erste Samstag im Juli. Eine Studentin wird vermisst. Doch keiner glaubt an eine Entführung. Es scheint vielmehr als wäre die junge Frau untergetaucht. Doch warum ist die Nummer 7 in ihre Tür geritzt?

Der Countdown hat begonnen.

Die junge Detective Michaela Dare ist diszipliniert, zielstrebig und gut mit ihrem Partner eingespielt. Sie braucht also wirklich keinen neuen. Schon gar nicht den gut aussehenden Zach Harris. Der hat dank seiner Herkunft und seines Aussehens schnell den Spitznamen Hollywood weg. Als respektloser Charmeur und Draufgänger ist er genau so, wie sich Micki ihren Partner NICHT vorstellt.

Und als wenn Zach als neuer Partner nicht schon reichen würde, gehört er auch noch zu einer Sondereinheit des FBI und Mickis Aufgabe ist es, ihn in jeder Art und Weise zu schützen. Doch Micki stellt bald fest, dass ihr Partner mehr draufhat als ein verschmitztes Lächeln – und dass es Kräfte zwischen Himmel und Erde gibt, die nur Zachs spezielle Fähigkeiten aufhalten können…

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Meine Meinung zu „The Final Seven – Das Spiel beginnt“ von Erica Spindler

Micki ist selbstbewusst, aber auch herzensgut. Wer sonst würde eine kleine Diebin bei sich aufnehmen und sie dabei unterstützen ihr Kind auf zu ziehen? Zach bringt eben ordentlich Wirbel in ihr Leben. Sie mag es überhaupt nicht, denn schnell bringt er auch ihre Karriere in Gefahr.

Das wird schnell nebensächlich sobald Micki Zachs Fähigkeiten zu schätzen lernt. Auch wenn der Weg zu einer guten Partnerschaft ordentlich holprig ist.

An sich ist die Story gut geschrieben. Man bleibt gut am Ball und die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Dadurch, dass man sowohl Mickis als auch Zachs Sichtweise kennenlernt, fühlt man sich gut abgeholt.

Auch das fantasievolle Thema, welches hier mit Einzug hält, ist eines jener Themen, dass mich selbst immer wieder fasziniert. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu viel darüber schreiben. Denn das ist ein wesentlicher Knackpunkt, der im Grunde fast das ganze Buch für viele Fragen sorgt. Dennoch fand ich gerade dieses Thema doch recht schlecht und sehr dürftig umgesetzt. Was sich eben auch insbesondere in der Beziehung zwischen Zach und seinem Vorgesetzten zeigt. Nein, keine Liebesbeziehung. Es geht eher darum inwiefern sie sich gegenseitig akzeptieren. Von außen erscheint es vielleicht wie eine Freundschaft, auch wenn der der Vorgesetzte doch recht emotionslos daher kommt.

Sobald ich meine immer länger werdende Leseliste abgearbeitet habe, werde ich mir sicher noch die Fortsetzung kaufen. Denn irgendwie lässt mich das Thema doch nicht so ganz los. Ich glaube, zwischen Zach und Micki könnte mehr sein.

Ach ja, die Fortsetzung heißt übrigens „Triple Six: Tödliche Zeichen“. Ob sich hier dann alles um die 6 dreht?

Über die Autorin Erica Spindler

Erica Spindler wuchs in Rockford, Illinois auf. Nach ihrem Studium war sie als Malerin tätig. Doch irgendwann fand sie dann doch zur Schriftstellerei. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe von New Orleans. Was auch die zahlreichen Details in „The Final Seven“ erklärt.