Ich muss es unbedingt festhalten: einer der besten Tipps, die ich am Anfang meiner Schwangerschaft bekam, war der, dass ich doch ein Schwangerschaftstagebuch führen könne.

Schon über Jahre hinweg hatte ich immer wieder mal ein normales Tagebuch angefangen, aber meist nach wenigen Einträgen das Interesse wieder verloren. Man vergisst einfach da ständig rein zu schreiben und wenn man mal einen Blitzgedanken für einen Eintrag hat, ist das Ding nicht in Griffweite.

Aber dennoch dieses Tagebuch – Schwangerschaftstagebuch, um genau zu sein – begann ich kurz nach der ersten Blutung und es half mir unwahrscheinlich.

Ich konnte alles in diesem Tagebuch festhalten. Erfolge, Ängste, Erfahrungen, Ultraschallbilder… alles was mich in meiner Schwangerschaft beschäftigte. Noch heute blättere ich oft darin und erinnere mich an das ein oder andere zurück, dass ich vergessen oder einfach verdrängt habe.