Ha, über dieses Buch kann ich endlich wieder ordentlich berichten. Zwar nicht ganz ohne mir die Meinung meines Sohnes einzuholen, aber so muss ich mir dieses Mal seine Meinung nicht erst umständlich aus seiner kleinen Stupsnase ziehen.

Nun lasst euch doch kurz über dieses Buch berichten, welches auf den ersten Blick eher Mädchen als Zielgruppe hat.

Über „Unser Kunterboot – Das Ding mit der Faulen Paula“ von Stephanie Schneider

Ha, das haben sich die Jungs so gedacht! Die glauben doch tatsächlich, das Mädchen keine Detektive sein können. Jonna will ihrem Bruder das Gegenteil beweisen.

Und tatsächlich. Schneller als gedacht steckt Jonna mitten in einem rätselhaften Fall:

Wer ist diese Paula, nach der Nachbar Krösus sein Hausboot benannte? Wohin verschwand sie vor so vielen Jahren? Und warum konnte Krösus sie nie finden?

Zusammen mit ihrem Klassenkameraden Bene geht sie den Spuren nach und reißt uns mit in ihre Welt rund um ihre kleinen Elfen und logisches Denken.

Unsere Meinung zu „Unser Kunterboot – Das Ding mit der Faulen Paula“

Wie der Titel schon sagt: Im Zentrum steht das Leben auf dem Kunterboot. Dem Hausboot der Familie rund um dem kleinen Mädchen Jonna. Neben dem Kunterboot legen noch gut zwei weitere Hausboote an der Anlegestelle an und die Nachbarschaft ist zu einer guten Gemeinschaft zusammen gewachsen.

Mich selbst sprach das Cover an. Recht spontan dachte ich mir, das Buch könnte etwas für meinen Sohn sein. Nach dem einen oder anderen Mädchenbuch was ich ihm wohl angeschleppt habe, war es einen Versuch wert. Und es scheint zu passen.

Mein Sohn ist von der Geschichte rund um Jonna, Krösus, Paula und die vielen Hausboote begeistert. Und auch ich fand es so manches Mal sehr niedlich.

Die Geschichte ist in kurzen Kapiteln mit vielen tollen Bildern aufbereitet. So macht es auch noch lange Spaß Jonna bei ihrer Suche zu begleiten. Zudem ist der Schreibstil kindgerecht und die gesamte Story so gut strukturiert sowie aufbereitet, dass man sich auch als Erwachsener nicht wegen möglicher naiver Anfälle der Kinder an den Kopf greift.

Wir sind jedenfalls begeistert und werden uns sicher noch den ersten Band der Reihe organisieren.

Über Stephanie Schneider

Als Kind wünschte sich Stephanie Schneider eines Tages selbst Bücher zu schreiben und einen Elefanten als Haustür. Tja, nach Kunst-Studium sowie einigen Jahren als Lehrerin, kann sie nun stolz sagen, dass einer der Wünsche wahr wurde. Ihre Bücher für Kinder sowie Erwachsene schreibt sie vor allem in ihrem Lieblingscafe. Dorthin geht sie jeden Morgen. Habt ihr sie vielleicht schon in Hannover eifrig auf ihrem Laptop tippen sehen? Den Elefanten hat sie leider immer noch nicht. Dafür einen Mann und zwei Töchter. Ob eine von ihnen Jonna ähnelt?