Für uns Eltern immer wieder ein Traum. Der Kleine erzählt zwar dann auch begeistert von seinen Erlebnissen, ist aber während des ganzen Urlaubs ständig zum Mitmachen zu animieren. Daher möchte ich euch hier mal ein paar Ausflugsziele vorstellen, die uns die letzten Urlaube zum Highlight machten.

In meinem ersten Beitrag über unsere Urlaube im Harz geht es um die Harzer Wandernadel.

Harzer Wandernadel

Das entdeckten wir in unserem ersten Harzurlaub am zweiten Tag in der Touristeninfo von Quedlinburg. Damit hatten wir leider schon einen tollen Wandertag mit sicher zwei Stempeln verschwendet. Aber nicht weiter schlimm, die kriegen wir auch noch 😉

Bei der Harzer Wandernadel geht es um folgendes:

Leipziger Mama - Wanderurlaub im HarzAusgerüstet mit Wanderkarte (hier sind die Stempelstellen eingezeichnet) und Wanderpass (Buch, wo die Stempel rein kommen) wandert man die einzelnen Kästen im Harz ab. Einige können mitten im Wald sein, einige sind auch an oder in Touristischen Einrichtungen. Zum Beispiel gibt es einen Sonderstempel in der Zentrale der Harzer Wandernadel in Blankenburg.

Die Kästen haben eine ziemliche Ähnlichkeit mit Vogelkästen 😉 Darin befindet sich ein Stempelkissen und ein individueller Stempel mit Nummer und Bezeichnung des Ortes. Damit lässt sich eindeutig zuordnen, ob man tatsächlich dort gewesen ist.

In unserem letzten Urlaub entdeckten wir noch die Sonderhefte zu bestimmten Wanderpfaden wie die Hexenstiege oder den Goetheweg. Einige der Stempel hatten wir bereits vorher gesammelt. Aber das ist nicht weiter schlimm. Entweder wir gehen die Kästen noch mal an oder wir halten bei unserem nächsten Harz-Urlaub in Blankenburg bei der Zentrale. Diese stempeln uns die bereits geschafften Stellen auch in diesen Büchern gern noch nach.

Die grundlegende Ausrüstung aus Wanderpass und hauseigener Wanderkarte ist in fast jeder Touristeninformation im Harz erhältlich.

Was wir daran toll finden:

Man entdeckt wirklich viele neue Gegenden. Da wir so oder so gern wandern wollten, sind die Stempelstellen einfach noch weitere Ziele, die wir auf unseren Wegen angehen. Oder wo wir auch mal gezielt hinwollen. Eben nicht planlos wandern 😉

Zudem können wir auch so unser Kind zum Wandern begeistern. Ihr kennt es sicher, dass Kinder immer schnell mal nörgeln und wieder zurück wollen. Mit den Stempelstellen als Ziel halten wir seine Laune immer noch etwas oben.

Und es gibt tatsächlich auch den einen oder anderen Cache auf den Strecken 😀

Was aber das Beste ist:

Das Belohnungssystem! Bereits nach 8 Stempeln gibt es die bronzene Pin-Nadel. Unser Sohn wurde dieses Jahr bereits Wanderprinz (11 Stempel) und erhielt die silberne Wandernadel (16 Stempel). Nächstes Jahr machen wir dann auch direkt Gold (24 Stempel – uns fehlt nur noch einer!!!) und gehen die Stempel eines der Sonderhefte an.

Unser Ziel ist es alle 222 Stempel zu sammeln und Wanderkaiser(in) zu werden. Es stehen uns also noch viele Wanderurlaube bevor.

Was wir nicht so toll finden:

Die vorhandenen Karten mit den eingezeichneten Stempelstellen. Das Original des Vereins ist absoluter Käse. Ja, wasserfest und nicht so leicht kaputt zu bekommen. Aber die Maße sind so abnorm, dass man erst denkt „Oh, der Stempel ist ja gar nicht so weit weg“ und plötzlich ist man gut 3 Stunden unterwegs, um ihn zu finden.

Den Fehler hatten wir auch bei unserem letzten Urlaub mindestens 2 Mal gemacht. Daher haben wir uns dann schnell mit einer besseren Karte (höhere Auflösung) und GPS-Gerät ausgestattet.

Im ersten Harz-Urlaub war der Stempelkasten auch kurzfristig versetzt worden. So fanden wir uns damals in einer amüsanten Wandergruppe wieder, um den Kasten doch noch irgendwie gemeinsam zu finden. Das schlechte hatte also noch was gutes.

Für weitere Informationen zur Harzer Wandernadel hier klicken.