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Vom Wahnsinn der Läufer-Wettkämpfe in meinem Leben

Immer wieder bin ich auf der Suche nach Motivation für Sport. Sei es eine Tracking-App, die mir vor Augen hält, dass ich schon wieder ein Training hab sausen lassen und eigentlich auch viel zu wenige Schritte an einem Tag zurücklege. Oder einfach ein Wettkampf. Egal welcher :D

So lief ich erst Anfang Juli beim Mud Run mit. Auch wenn ich zwischen den Stationen mehr ging als wirklich lief oder auch nur trippelte. Mir setzten wohl die Höhenmeter auch etwas zu… Aber das konntet ihr in dem Post dazu schon längst lesen.

Was ich aber feststellen musste: Ein öffentlicher Wettkampf mit zig anderen Läufern motiviert mich nicht unbedingt, mich auch vorher darauf vorzubereiten.

Denkt nur an Laufen geht immer oder den Leipziger Nachtlauf 2018. Bei beiden Läufen trat ich vollkommen unvorbereitet an. Und nein, eine Woche wandern im Harz zählt da auch nicht. Das rächte sich in wochenlangem Muskelkater, Entzündungen in den Schienbeinen und eigentlich auch nicht gerade in einem sportlichen Effekt.

Aber wie will man das ändern?

Vom Wahnsinn der Läufer-Wettkämpfe

Da aber Laufen tatsächlich einen guten Effekt haben kann, musste ich mich irgendwie dazu motivieren dauerhaft am Ball zu bleiben. Ein gutes Mittel ist es schon mal, dass ich meinen Zwerg bei seinem Training begleite.

Den Spaß kann ich mir aber seit seinem Wechsel in die F3-Jugend schenken. Das Training findet nun zwei Mal pro Woche statt und beinhaltet auch ein Aufwärmprogramm, dass sich „10 Minuten warm Laufen“ nennt.

Damit ist mir mein Laufpartner abhanden gekommen und meine sonst regelmäßig stattfindenden 3,5km Runden kann ich mir fast schenken.

Vom Wahnsinn der Läufer-Wettkämpfe

Durch puren Zufall wurde ich auf virtuelle Wettkämpfe aufmerksam. Man kauft schon vorher seine „Startposition“. Wobei es sich im Grunde vielmehr um eine Medaille handelt.

Da ich ja nun Geld für so ein Stück Metall ausgegeben habe, ist die Motivation recht hoch, dass das nicht sinnlos war. Also nimmt man seinen Mut zusammen und sprintet mindestens ein Mal pro Woche los.

Und hey, es wirkt. Allein im Juli war ich gute 40km unterwegs. Was aber vor allem machbar war, weil mein Sohn einen ausgedehnten Urlaub bei den Großeltern genoss. Im August lasse ich es nun ruhiger angehen und habe mir ein Ziel von 25km gesetzt. Was ich recht gut erreichen kann, wenn ich mindestens ein Mal pro Woche meine feste Runde von 5,6km laufe ;)

Sowohl für die 40km als auch die 25km gibt es einen virtuellen Wettkampf an dem ich teilnehme und mich so motiviert halte. Und ganz nebenbei lief ich auch beim TigerRun 2019 mit. Einem Spendenlauf zugunsten dem Schutz der Tiger. Hier bot Runnys auch etwas. Aber über den Anbieter gibt es sicher noch mal einen eigenen Post ;)

Vom Wahnsinn der Läufer-Wettkämpfe

Schon etwas schräg.

Ich nehme an kostenpflichtigen, virtuellen Wettkämpfen teil, um mich für ein dauerhaftes Training zu motivieren und fit für künftige, reale Wettkämpfe zu sein.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Es grenzt doch wirklich an einen gewissen Grad von Wahnsinn. Wobei mein Mann echt stolz auf mich ist, mir freie Zeit fürs Joggen verschafft und ich mich grundlegend auch etwas fitter fühle. Da bin ich doch gern wahnsinnig und gebe Geld für ein Stück Metall aus ;)

Vom Wahnsinn der Läufer-Wettkämpfe

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Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, aktuell leidenschaftliche Hausfrau, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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