Vor kurzem wurde ich durch Twitter auf einen Beitrag von Geborgen Wachsen aufmerksam. Der Titel war schlicht und doch irgendwie ließ er mich nicht mehr los.

Nicht wundern. Ich habe ihn direkt als Titel dieses Beitrages gewählt.

Worum geht es also

Susanne setzt sich in ihrem Beitrag damit auseinander, was wir Eltern alles für unsere Kinder aufgeben und wie sich das auswirken kann. Ich möchte das kann betonen. Denn nicht jeder würde seinem Kind wohl vorhalten, dass man dieses oder jenes für es aufgegeben hat. Auch wenn es ein Aber gibt.

Auch Susanne hat etwas aufgegeben. Nicht für die Kinder. Sondern für sich selbst.

Ich möchte keine Kritik äußern…

…aber irgendwie liest sich Susannes Beitrag wie eine lange Entschuldigung oder Rechtfertigung. Ich weiß auch nicht. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los.

Dabei ist ihr Beitrag wirklich gut geschrieben 🙁

Was ich nun alles für mein Kind tue

Hab nun mal nur eins!

Tja, ich mache eine ganze Menge.

Ich sorge dafür, dass er sauber und ordentlich ist.

Seine Kleider möglichst keine Flecken haben.

Er ordentlich spricht. (Mist! Er nimmt langsam den leipziger Dialekt an)

Alle seine Fragen beantwortet sind.

Er Bitte und Danke lernt und anwendet.

Es immer ein Highlight an jedem einzelnen Tag gibt.

Und noch so vieles mehr.

Was ich nun dafür aufgebe?

Manchmal mich selbst. Nur stört mich das meist nicht.

Ich kann mich elend fühlen und am liebsten in der Ecke liegen, dennoch setze ich mich mit meinem Kind hin und bastle mit ihm oder wir lesen ein Buch.

Der Tag war extrem scheiße? Wir gehen zum Spielplatz und machen irgendwas lustiges.

Spätestens wenn ich das Mami-Monster aktiviere geht es mir wieder gut.

Fazit

Mich damit zu beschäftigen, was ich für mein Kind als tue und was er mir alles abverlangt, gibt mir das Gefühl als würde ich mich nach der Zeit sehnen als es ihn noch nicht gab.

Und das tue ich definitiv nicht!

Eigentlich sollte sowas wie Regretting Parenthood zum Unwort erklärt werden!

Unser Kind bereichert unser Leben auf eine Weise mit der wir nie gerechnet hätten.

Manchmal sind wir etwas genervt. Aber welche Eltern sind das ab und an nicht? Ein Kind ist anstrengend und braucht Aufmerksamkeit. Wenn man ein und die selbe Sache das 100ste Mal erläutert, dann reißt einem schon mal der Geduldfaden 😉

Aber auch das gehört dazu.

Ebenso die Momente, wo er läuft wie Forest Gump, weil er sich die Knie aufgeschlagen hat.

Er einen Satz sagt und ihn auf eine allwissende Weise betont. Es einem wegen dem sinnlosen Inhalt aber zum Schmunzeln bringt.

Kinder sind toll! Sie nehmen uns den letzten Nerv! Sie machen uns fertig! Aber sie bringen uns immer wieder zum Strahlen!


Wer den Beitrag von Geborgen Wachsen lesen mag, findet ihn hier.